Der Traum Den Du Träumst

Endlich geschafft, das Schloss zerbricht.
Schweißperlen tropfen hastig von deinem Gesicht.
Du öffnest die Truhe, die vor dir steht.
Nach diesem Augenblick hast du dich schon lange gesehnt.

Dein Herz schlägt laut und rasend schnell.
Dukaten aus Gold erstrahlen hell.
Doch von jetzt auf gleich löst sich alles auf,
Die Welt um dich herum wird zu Schall und Rauch.

Raus aus den Federn, hinein in die Welt.
Auch wenn der Traum den du träumst dir mehr als gut gefällt.
Raus aus den Federn, hinein in den Tag.
Auch wenn der Traum den du träumst viel schöner sein mag.

Du schmeckst das Salz auf den Lippen vom türkisfarbenen Meer.
Ananas, frisch geschnitten, liegt bereit zum Verzehr.
Deine Haut ist gebräunt und du liegst sichtlich entspannt,
Von der Sonne gewärmt, auf perlweißem Sand.

Hier und dort siehst du Wolken am Himmel schweben.
Sie verändern die Form, du erweckst sie zum Leben.
Doch eh’ du dich versiehst löst sich alles auf,
Die Welt um dich herum wird zu Schall und Rauch.

Raus aus den Federn, hinein in die Welt.
Auch wenn der Traum den du träumst dir mehr als gut gefällt.
Raus aus den Federn, hinein in den Tag.
Auch wenn der Traum den du träumst viel schöner sein mag.

Der Schatz ist dein, das Gold dein Lohn.
Du gehst mit Meeresschildkröten auf Expedition.
Der Schatz ist dein, das Gold dein Lohn.
Du gehst mit Meeresschildkröten auf Expedition.

Raus aus den Federn, hinein in die Welt.
Auch wenn der Traum den du träumst dir mehr als gut gefällt.
Raus aus den Federn, hinein in den Tag.
Auch wenn der Traum den du träumst viel schöner sein mag.